In der Pressemappe von Bayer AG in Leverkusen werden alle Newsmeldungen, Medienmitteilungen, Pressemitteilungen und Produktnews archiviert. Für die Ansicht der einzelnen Meldungen von Bayer AG klicken Sie auf den entsprechenden News-Titel.
Bayer hat in Europa die Zulassung für eine Verhütungspille mit neuem Einnahmeschema beantragt. Das Präparat basiert auf den in YAZ® enthaltenen Wirkstoffen Ethinylestradiol und Drospirenon. Die neue Pille ermöglicht den Anwenderinnen, ihre Regelblutungen flexibel nach ihren jeweiligen Bedürfnissen zu planen und gleichzeitig die Zahl der Blutungstage insgesamt zu reduzieren. Eine innovative Dosierungshilfe soll die Frauen dabei unterstützen. Die Niederlande fungieren im Rahmen des dezentralen Zulassungsprozesses in der Europäischen Union als Referenzland. Die Einreichung basiert auf positiven Daten eines internationalen Phase-III-Studienprogrammes, die bei einem der nächsten wissenschaftlichen Kongresse vorgestellt werden.
Bayer will seine Kapazitäten zur Produktion hochwertiger Materialien in China bis zum Jahr 2016 erheblich ausbauen. Dazu sind am Standort Shanghai Investitionen von rund einer Milliarde Euro geplant. Bayer richtet seinen Fokus damit noch stärker auf den asiatisch-pazifischen Raum, in dem das Unternehmen ein anhaltendes Wachstum seiner Abnehmerbranchen erwartet. So sollen die Kapazitäten für den Polyurethan-Rohstoff MDI auf eine Million Jahrestonnen und für den Hochleistungskunststoff Polycarbonat auf 500.000 Jahrestonnen mehr als verdoppelt werden. Ausserdem ist vorgesehen, die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten dort deutlich zu stärken. Zudem wird die Hauptverwaltung des Geschäftsbereichs Polycarbonates vom Stammsitz in Leverkusen nach Shanghai umziehen. Ziel ist es dabei, eine noch grössere Nähe zum speziell in Asien boomenden Polycarbonat-Markt zu erreichen.
Der Bayer-Konzern will seine Ressourcen insgesamt noch konsequenter in das Wachstum und die Innovationskraft des Unternehmens investieren. „Wir haben eine echte Erfolgsbilanz bei Innovationen“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Marijn Dekkers am Mittwoch beim Presseforum „Bayer-Innovations-Perspektive 2010“ vor rund 140 Journalisten in Leverkusen. „Unsere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden wir im Jahr 2010 voraussichtlich auf einen Rekordwert von 3,1 Milliarden Euro steigern – ein Plus von 13 Prozent.“ Das Forschungs- und Entwicklungs-Budget von Bayer sei schon seit Jahren das grösste der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland. „Wir setzen auch in Zukunft auf unsere gute Forschung und Entwicklung. Für das kommende Jahr planen wir ein Budget in der Grössenordnung des Rekordniveaus von 2010“, so Dekkers.
Zwei parallel durchgeführte Phase-III-Studien mit VEGF Trap-Eye bei feuchter altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) haben positive Ergebnisse erzielt – VEGF Trap- Eye erreichte den primären Endpunkt in allen Dosierungen inklusive der von 2 mg alle zwei Monate. Das Medikament VEGF Trap-Eye (Aflibercept-Lösung zur Anwendung am Auge) ist ein gemeinsames Entwicklungsprodukt von Bayer HealthCare und Regeneron Pharmaceuticals, Tarrytown/USA, u.a. zur Behandlung der AMD. Beide Studien (VIEW 1 + 2) wurden in verschiedenen Regionen vorgenommen, weisen jedoch dasselbe Design auf. Sie untersuchten das Medikament in einer Dosierung von 2 mg alle zwei Monate nach einer initialen Gabe von drei Dosen im Abstand von einem Monat, in der Dosierung 0,5 mg einmal monatlich und 2,0 mg einmal monatlich bei Patienten mit AMD. Der primäre Endpunkt war der Anteil der Patienten, die nach 52 Wochen Behandlung ihre Sehkraft erhalten oder verbessert hatten. Statistisch wurde auf Nicht-Unterlegenheit ('Non-Inferiority') getestet. Dabei wurden die mit VEGF Trap-Eye behandelten Patienten mit einer Kontrollgruppe verglichen, die die aktuelle Standardbehandlung mit Ranibizumab in einer Dosierung von 0,5 mg monatlich erhielt.
Bayer wird seine Ressourcen noch konsequenter in das Wachstum und die Innovationskraft des Unternehmens investieren, das heisst in die Forschung, Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte vor allem bei HealthCare und CropScience sowie in den Ausbau der Aktivitäten in den Schwellenländern. Dadurch entsteht in den kommenden Jahren ein hoher Investitionsbedarf. Dem stehen ein Umsatz- und Ergebnisdruck aufgrund von Generika- Wettbewerb, steigende Entwicklungskosten sowie Belastungen aus Gesundheitsreformen entgegen. „Die notwendigen finanziellen Mittel zum Ausbau der Wachstumsbereiche müssen daher durch eine gezielte Umschichtung von Ressourcen sowie durch Effizienz- und Sparmassnahmen aufgebracht werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Dr. Marijn Dekkers.
Umsatz um 16,1 Prozent auf 8,581 Milliarden Euro gewachsen / EBITDA vor Sondereinflüssen um 10,5 Prozent auf 1,656 Milliarden Euro erhöht / Bereinigtes Ergebnis je Aktie um 21,8 Prozent auf 0,95 Euro verbessert / Bilanzielle Vorsorge für Rechtsfälle von 436 Millionen Euro getroffen / Nettofinanzverschuldung um 1,6 Milliarden Euro auf 9,1 Milliarden Euro gesenkt / Konzern-Ausblick für 2010 bestätigt.
Der zuständige Medienmitarbeiter von Bayer AG in Leverkusen erfasst auf folgendem Link eine neue aktuelle Medienmitteilung.
Die Publikation der Pressemeldung von Bayer AG in Leverkusen erscheint nach Freigabe auf dieser Pressemappe-Seite, in Google News, im Presseportal Swiss-Press.com sowie auf weiteren ausgewählten Presseportalen und auf den Social-Media-Kanälen von HELP Media.
| News erfassen |